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Vollgefederte Mountainbikes (Fullys) im Vergleich
Vollgefederte Mountainbikes und E-MTB-Fullys – Modelle mit Federung an Vorder- und Hinterrad für Kontrolle und Komfort auf ruppigen Trails, mit allen Daten und transparenter Wertung.





























Hardtail oder Fully – was ein vollgefedertes MTB ausmacht
Ein Fully ist an Vorder- und Hinterrad gefedert und schluckt dadurch Schläge, die ein Hardtail mit starrem Heck direkt an den Fahrer weitergibt. Das bringt auf ruppigen, wurzeligen und steinigen Trails mehr Traktion, Kontrolle und Komfort – das Hinterrad bleibt länger am Boden, und der Fahrer ermüdet weniger. Der Federweg richtet sich nach dem Einsatz: Rund 120 bis 140 Millimeter passen für Touren und Trail, längere Federwege ab 150 Millimeter für grobes Enduro-Gelände. Im Gegenzug ist ein Fully schwerer, teurer und wartungsintensiver als ein Hardtail, weil der Dämpfer und die Lager gepflegt werden wollen. Wichtig sind außerdem standfeste Vierkolben-Bremsen und eine zum Federweg passende Geometrie.
Für wen sich ein Fully lohnt
Ein vollgefedertes Mountainbike lohnt sich für alle, die überwiegend auf ruppigen Trails, im Bikepark oder in grobem Gelände unterwegs sind und Wert auf Kontrolle und Komfort legen. Auch auf langen Abfahrten und technischen Passagen spielt die Hinterbaufederung ihre Stärken aus. Wer dagegen vor allem Touren fährt, viel klettert oder Wert auf geringes Gewicht, einfache Wartung und einen niedrigeren Preis legt, ist mit einem Hardtail oft besser bedient. Bei E-MTB-Fullys gleicht der Motor das höhere Gewicht bergauf weitgehend aus, sodass hier fast nur die Vorteile des Fahrwerks bleiben.
Vollgefederte Mountainbikes im Überblick
Im mybikes-Verzeichnis erfüllen aktuell 29 Räder von 13 Marken dieses Profil – verteilt auf die Kategorien E-MTB und MTB. Die Gewichte reichen von 12,2 bis 27,1 kg, die durchschnittliche Gesamtwertung liegt bei 7.9/10.
Am höchsten bewertet sind derzeit Orbea Wild M-Team (8.6/10); Trek Supercaliber SL 9.7 (8.5/10); Cube Stereo Hybrid 160 HPC (8.4/10). Jedes Rad wird nach denselben sechs Faktoren beurteilt – Rahmen, Antrieb, Motor und Akku, Bremsen, Gewicht und Preis-Leistung; im Verzeichnis lässt sich die Reihenfolge über die Regler jederzeit nach den persönlich wichtigsten Kriterien neu sortieren.
Häufige Fragen
01Lohnt sich ein Fully gegenüber einem Hardtail?
Auf ruppigen Trails und in grobem Gelände ja – die Hinterbaufederung bringt mehr Traktion, Kontrolle und Komfort. Für Touren, Wettkampf-Klettern und ein geringes Gewicht bleibt ein Hardtail die leichtere, günstigere und wartungsärmere Wahl.
02Wie viel Federweg braucht ein vollgefedertes MTB?
Für Touren und Trail passen rund 120 bis 140 Millimeter, für grobes Enduro-Gelände 150 Millimeter und mehr. Mehr Federweg bringt Reserven bergab, macht das Rad aber schwerer und träger bergauf.