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Gravel-Bikes im Test & Vergleich

Gravel-Bikes sind die Allrounder fürs Grobe: Drop-Bar-Geometrie, breite Reifen und Montagepunkte für Touren weit abseits des Asphalts.

Das macht ein gutes Gravel aus

Reifenfreiheit und Übersetzung sind die zentralen Kriterien: Breite Reifen ab etwa 40 mm geben Grip auf losem Untergrund, und eine Schaltung mit großer Bandbreite deckt sowohl flotte Asphaltabschnitte als auch steile Schotterrampen ab. Eine etwas entspanntere Geometrie als beim Rennrad sorgt für Kontrolle abseits der Straße, und Montagepunkte für Gepäckträger, Schutzbleche und mehrere Flaschen erweitern den Einsatz Richtung Bikepacking. Scheibenbremsen sind hier Standard. Auch das Rahmenmaterial spielt mit: Carbon dämpft Vibrationen auf langen Schotteretappen, Aluminium ist robust und günstiger. Ein etwas höheres Tretlager und Reifenfreiheit für Stollenreifen erweitern den Geländeeinsatz, während eine 1x-Schaltung Bedienung und Wartung vereinfacht.

Typische Einsatzbereiche

Gravel-Bikes sind die Allrounder für alle, die ein einziges Rad für Asphalt und Schotter suchen – vom schnellen Pendeln über lange Tagestouren bis zur mehrtägigen Reise abseits befestigter Wege. Wer Abwechslung und Flexibilität über reine Spezialisierung stellt, findet hier die größte Bandbreite.

Gravel oder eine andere Kategorie?

Gegenüber einem Rennrad ist das Gravel-Bike vielseitiger und komfortabler auf Schotter, dafür auf reinem Asphalt etwas langsamer. Gegenüber einem Mountainbike rollt es auf der Straße deutlich schneller, stößt aber im groben Gelände an Grenzen. Wer fast nur Asphalt fährt, ist mit einem Rennrad oder Fitnessbike effizienter unterwegs; wer Wald- und Feldwege einbindet oder eine einzige flexible Lösung sucht, trifft mit Gravel die beste Wahl. Reifenbreite und Übersetzung lassen sich je nach Schwerpunkt feinjustieren.

Gravel im Überblick

Im mybikes-Verzeichnis sind aktuell 10 Gravel-Modelle von Giant, Liv, Bottecchia, Cannondale, Orbea, Trek, Kellys und Cube erfasst — preislich von der Mittelklasse bis dem Premiumsegment, mit Gewichten von 9,0 bis 10,7 kg und einer durchschnittlichen Wertung von 8.0/10. Alle gelisteten Modelle fahren ohne Motor mit reiner Muskelkraft.

Jedes Rad wird nach denselben sechs Faktoren bewertet – Rahmen, Antrieb, Motor und Akku, Bremsen, Gewicht und Preis-Leistung. Aktuell am höchsten platziert sind Giant Revolt X Advanced (8.5/10); Giant Revolt Advanced 1 (8.5/10); Liv Devote Advanced (8.3/10). Über die Regler im Verzeichnis lässt sich die Reihenfolge jederzeit nach den persönlich wichtigsten Faktoren neu gewichten und sortieren.

Häufige Fragen zu Gravel

01

Worauf sollte man bei einem Gravel-Bike achten?

Reifenfreiheit und Übersetzung sind zentral – breite Reifen ab etwa 40 mm für losen Untergrund und eine Bandbreite, die Asphalt wie steile Schotterrampen abdeckt. Montagepunkte für Gepäck und Schutzbleche erweitern den Einsatz Richtung Bikepacking.

02

Für wen eignet sich ein Gravel-Bike?

Gravel-Bikes sind die Allrounder für alle, die ein Rad für Asphalt und Schotter in einem suchen – vom schnellen Pendeln bis zur mehrtägigen Tour abseits befestigter Wege.

03

Welches Gravel ist im Verzeichnis am höchsten bewertet?

Die höchste Wertung erreichen aktuell Giant Revolt X Advanced (8.5/10); Giant Revolt Advanced 1 (8.5/10); Liv Devote Advanced (8.3/10). Im Verzeichnis lässt sich die Liste über die Regler nach den persönlich wichtigsten Faktoren neu gewichten und sortieren.