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E-Mountainbikes (E-MTB) im Test & Vergleich
E-Mountainbikes verbinden vollwertige MTB-Geometrie mit einem Mittelmotor. Im Verzeichnis reicht das Spektrum vom leichten Light-E-MTB bis zum Full-Power-Bike mit 750-Wh-Akku für lange, steile Anstiege — bewertet nach Motor, Akku, Federung, Bremsen und Gewicht.



























Das macht ein gutes E-MTB aus
Bei einem E-Mountainbike entscheiden vor allem Motor und Akku über den Charakter. Ein kräftiger Mittelmotor mit etwa 75–85 Nm zieht zuverlässig über steile, wurzelige Rampen, während die Akkukapazität – meist zwischen 500 und 750 Wh – die Tourenlänge bestimmt; wer lange Touren mit vielen Höhenmetern plant, sollte eher zum großen Akku greifen, während ein Light-E-MTB mit kleinerem Akku deutlich Gewicht spart. Genauso wichtig ist die Federung: Ein Hardtail ist leichter, günstiger und wartungsärmer und reicht für Touren und einfache Trails, während ein vollgefedertes Fully auf grobem Terrain spürbar mehr Kontrolle, Traktion und Komfort bietet. Achten sollte man außerdem auf standfeste Vierkolben-Scheibenbremsen mit großen Bremsscheiben, eine robuste Schaltung mit großer Bandbreite, griffige Reifen und eine zum Einsatzzweck passende Geometrie und Federwegslänge. Das Mehrgewicht durch Motor und Akku ist im Gelände gut beherrschbar und dank der Unterstützung beim Treten kaum spürbar – wichtiger als das nackte Gewicht ist hier ein ausgewogenes, sicheres Fahrverhalten.
Typische Einsatzbereiche
Ein E-MTB eignet sich für alle, die mehr Höhenmeter und längere Trails fahren wollen, ohne von der reinen Kondition ausgebremst zu werden – vom Feierabend-Trail nach der Arbeit bis zur mehrtägigen Alpenüberquerung. In gemischten Gruppen mit unterschiedlicher Fitness gleicht der Motor die Tempounterschiede aus, sodass alle gemeinsam fahren können. Auch Wiedereinsteiger und ältere Fahrer kommen schneller wieder auf anspruchsvolle Strecken, und wer im Tal wohnt, erreicht mit Unterstützung deutlich mehr Trails am selben Tag.
E-MTB oder eine andere Kategorie?
Gegenüber einem Mountainbike ohne Motor punktet das E-MTB mit Reichweite an Höhenmetern und Tempo bergauf, ist aber schwerer und teurer. Wer überwiegend bergab oder auf flowigen Trails ohne lange Anstiege fährt und Wert auf geringes Gewicht legt, ist mit einem klassischen MTB oft besser bedient. Steht dagegen das „mehr Trails pro Ausfahrt" im Vordergrund oder fährt man in hügeligem Gelände, spielt das E-MTB seine Stärke aus. Innerhalb der Kategorie ist die wichtigste Entscheidung Hardtail gegen Fully – und beim Akku die Abwägung zwischen Reichweite und Gewicht.
E-MTB im Überblick
Im mybikes-Verzeichnis sind aktuell 27 E-MTB-Modelle von Orbea, Cube, Mondraker, KTM, Specialized, Focus, Cannondale, Haibike, Giant, Kellys, R Raymon, Husqvarna, Liv und Trek erfasst — preislich von dem gehobenen Segment bis dem Premiumsegment, mit Gewichten von 19,5 bis 27,1 kg und einer durchschnittlichen Wertung von 7.9/10. Alle gelisteten Modelle haben einen E-Antrieb, meist von Bosch und Shimano. Bei der Federung reicht das Feld von Fully bis Hardtail.
Jedes Rad wird nach denselben sechs Faktoren bewertet – Rahmen, Antrieb, Motor und Akku, Bremsen, Gewicht und Preis-Leistung. Aktuell am höchsten platziert sind Orbea Wild M-Team (8.6/10); Cube Stereo Hybrid 160 HPC (8.4/10); Orbea Wild M10 (8.4/10). Über die Regler im Verzeichnis lässt sich die Reihenfolge jederzeit nach den persönlich wichtigsten Faktoren neu gewichten und sortieren.
Häufige Fragen zu E-MTB
01Worauf kommt es bei einem E-Mountainbike an?
Entscheidend sind Motor und Akku: Das Drehmoment (meist 75–85 Nm) bestimmt die Kraft am Anstieg, die Akkukapazität die Reichweite. Dazu kommen eine zum Gelände passende Federung – Hardtail oder Fully –, kräftige Scheibenbremsen und ein stabiler Rahmen. Das Mehrgewicht durch den Antrieb ist normal und im Gelände gut beherrschbar.
02Hardtail oder Fully?
Ein Hardtail mit Federgabel nur vorn ist leichter, günstiger und wartungsärmer – ideal für Touren und einfache Trails. Ein vollgefedertes Fully bietet auf ruppigem Terrain mehr Kontrolle und Komfort, kostet aber mehr. Im Verzeichnis ist die Federung für jedes Modell ausgewiesen.
03Welches E-MTB ist im Verzeichnis am höchsten bewertet?
Die höchste Wertung erreichen aktuell Orbea Wild M-Team (8.6/10); Cube Stereo Hybrid 160 HPC (8.4/10); Orbea Wild M10 (8.4/10). Im Verzeichnis lässt sich die Liste über die Regler nach den persönlich wichtigsten Faktoren neu gewichten und sortieren.